Kosten und Finanzierung

Gebührenhöhe: 1.150 € je Semester – inklusive Prüfungsgebühr und Studentenwerksbeitrag

Die Förderprogramme

Es gibt eine Vielzahl von staatlichen Förderprogrammen, die Ihnen das Studium finanziell erleichtern. Dabei handelt es sich entweder um Zuschüsse/Stipendien oder um Darlehen.
Die wichtigsten staatlichen Förderprogramme finden Sie auf den Seiten des bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst: Studieren in Bayern

Folgende weitere Programme sind nutzbar:

  • Nationales Stipendienprogramm „Deutschland Stipendium„, Studium,
  • Weiterbildungsstipendium, berufsbegleitende Weiterbildung (auch Studium),
  • Aufstiegsstipendium, Bundesministerium für Bildung und Forschung (Für Berufserfahrene, die die Möglichkeit des Hochschulzugangs durch Ausbildung, Fortbildung oder Berufspraxis erworben haben, auch für Studenten/-innen in berufsbegleitenden Studiengängen.)
  • Bildungsprämie – Weiterbildung allgemein (jetzt Prämiengutschein sichern)
  • KfW-Studienkredit

Steuerliche Absetzbarkeit

Nach der aktuellen Rechtsprechung des Bundesfinanzhofes sind die Aufwendungen für Fort- und Weiterbildungen als Werbungskosten absetzbar. Teilnehmer/-innen können die Studiengebühren für ein berufsbegleitendes Bachelor-Studium bzw. Master-Studium als sog. Zweitstudium in vollem Umfang als Werbungskosten geltend machen.

Voraussetzung ist lediglich, dass die Bildungsmaßnahme in einem objektiven Zusammenhang mit dem Beruf steht und Aufwendungen subjektiv zur Förderung des Berufes getätigt werden. Dabei ist ausreichend, dass die Aufgaben den Beruf des/der Arbeitnehmers/-in im weitesten Sinne fördern.

Neben den Studiengebühren können auch Fahrt- und Übernachtungskosten etc. steuermindernd veranschlagt werden. Daraus ergeben sich in der Regel erhebliche Steuereinsparungen. In welcher Höhe diese Abzüge bei der Ermittlung Ihres zu versteuernden Einkommens Berücksichtigung finden, hängt vom Einzelfall ab. Zur Beantwortung dieser Frage bitten wir Sie darum, sich an Ihren Steuerberater oder Ihr zuständiges Finanzamt zu wenden.

Die entsprechende gesetzliche Grundlage hierfür wurde mit dem „Gesetz zur Änderung der Abgabenordnung und weiterer Gesetze vom 21. Juli 2004 (BGBl. I S. 1753, BStBl. I 2005 S. 343) geschaffen.

Sprechen Sie auch mit Ihrem Arbeitgeber über eine mögliche finanzielle Unterstützung sowie die Gewährung von Bildungsurlaub oder begrenzter Freistellung für das Studium.